
Am 8. Oktober fand in Filderstadt bei Stuttgart die feierliche Verabschiedung der 22 ukrainischen Praktikanten und Praktikantinnen statt. Nach sechs Monaten intensiver Praktikumszeit kamen die Teilnehmenden, ihre Gastfamilien und Vertreter der beteiligten Institutionen zusammen, um die gemeinsame Zeit gebührend ausklingen zu lassen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von AKI, Siegfried Schwab. In seiner Rede betonte er die Bedeutung des Programms, das junge Menschen aus der Ukraine gerade in den schwierigen Zeiten des Krieges unterstützt und zugleich die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern stärkt.
Auch Frau Scholz, stellvertretende Referatsleiterin im Referat „Bildung und Beratung“ im Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, würdigte das Engagement aller Beteiligten. Die Projektpartner vom Wissenschaftlich-methodisches Zentrum für Hochschulbildung und berufliche Vorhochschulbildung aus Kyjiw, Lesia Shcherbakova und Natalia Yevstratieva, waren für die Verabschiedung und die Begleitung der Praktikanten auf der Rückfahrt angereist. Sie verdeutlichten, wie wichtig das Programm für die ukrainischen Studierenden ist – trotz oder vor allem wegen aller Widrigkeiten.
Wie sehr alle Beteiligten von diesem Austausch profitieren, zeigten anschaulich die Beiträge eines Praktikanten und eines Betriebsleiters. Die beiden berichteten von der gemeinsamen Arbeit, erinnerungswürdigen Ereignissen und neuen Perspektiven nicht nur für die Praktikanten, sondern auch für die Betriebsleiter.
Bei der feierlichen Übergabe der Urkunden durch Frau Scholz und Herr Schwab wurden die erfolgreich abgeschlossenen Praktika gewürdigt und die Jubiläumsbetriebe geehrt, die das Programm seit vielen Jahren unterstützen.
Für einen weiteren Höhepunkt sorgte ein Praktikant mit der Darbietung eines ukrainischen Volksliedes, bei dem sich die Anwesenden sichtlich mitreißen ließen. Auch das gemeinsame Mittagessen trug zur angenehmen und geselligen Atmosphäre bei. Die Veranstaltung zeigte damit, dass sich rund um das Praktikumsprogramm eine lebendige Gemeinschaft entwickelt hat.
Zum Abschied wurde deutlich, dass sechs gemeinsame Monate verbinden und das Auseinandergehen nicht allen leichtfällt. Umso schöner ist die Aussicht, dass viele Kontakte auch über das Praktikum hinaus bestehen bleiben. Für das kommende Jahr haben bereits zahlreiche Betriebe ihre erneute Teilnahme angekündigt. So kann der Austausch weitergehen – mit neuen Begegnungen, gemeinsamen Erfahrungen und vielen Gelegenheiten, den eigenen Horizont zu erweitern.
AKI bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die verlässliche Zusammenarbeit – insbesondere beim Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat und bei der landwirtschaftlichen Rentenbank, die das Programm finanziell fördern und so ermöglichen.







