
Im Jahr 2026 werden 80 Auszubildende aus Kenia für das AKI-Praktikantenprogramm nach Deutschland kommen. Um diese auszuwählen sowie bestehende Partnerschaften auszubauen und neue Kontakte zu knüpfen, reiste AKI im November 2025 nach Kenia.
Bewerbungsgespräche
Über 300 Studierende des Bukura Agricultural College (BAC) hatten sich für das AKI-Praktikantenprogramm 2026 beworben. Nach einer Vorauswahl durch das College führte AKI persönliche Interviews mit den Kandidaten durch. Kriterien für die Auswahl waren unter anderem Interesse an Landwirtschaft und Offenheit für andere Kulturen, die Motivation Deutsch zu lernen und sich auf das Leben in einer fremden Familie einzulassen sowie landwirtschaftliche Erfahrung. Nach vier intensiven Tagen voller interessanter Bewerbungsgespräche standen die finalen 80 Praktikanten schließlich fest.
Weiterentwicklung des Praktikantenprogramms
Neben dem Auswahlprozess blieb Zeit für den Austausch mit Koordinatoren und Deutschlehrern über Weiterentwicklungen und Anpassungen im Programm. So wurden zum Beispiel die Möglichkeiten der Verlängerung des Praktikums auf neun Monate oder die Vorbereitung durch mehr praktische Arbeit in der Werkstatt intensiv diskutiert. Außerdem gab es überaschenderweise ein Wiedersehen mit vielen der Praktikanten aus dem Jahrgang 2025: Sie organisierten eine Dankesfeier für Koordinatoren, Deutschlehrer und AKI. Diese Anerkennung hat uns sehr gefreut!
Partnerschaften
Begleitet wurde der Aufenthalt in Kenia von weiteren Terminen in Nairobi und Kakamega, darunter Gespräche mit der deutschen Botschaft, einer potenziellen neuen Partneruniversität (die Masinde Muliro University of Science and Technology) oder dem kenianischen Außenministerium und dem Ministerium für kleine und mittlere Unternehmen (MSMEs), aus denen sich neue Projektmöglichkeiten unter anderem auch für AKI-Alumni ergeben können. Besonders gefreut hat AKI, dass ein Treffen mit der früheren AKI-Geschäftsführerin Frau Monika Erath möglich war, die bis Ende November 2025 die AHK in Nairobi leitete.
Wie geht es jetzt weiter?
Die neuen kenianischen Praktikanten stehen nun fest. In einem ersten gemeinsamen Treffen erhielt sie von AKI und ehemaligen Praktikanten wertvolle Ratschläge für die Vorbereitung und die Zeit in Deutschland. In den kommenden Monaten werden sie sich – unter anderem in intensiven Deutschkursen – weiter gezielt auf ihren Aufenthalt vorbereiten.
Parallel können sich nun Landwirte, die Interesse an der Aufnahme eines Praktikanten haben für das Praktikantenprogramm anmelden – idealerweise frühzeitig um eine bestmögliche Zuteilung und sichere Planung zu garantieren. Bei Fragen oder für weiterführende Informationen steht das AKI-Team jederzeit zur Verfügung.
Zum Schluss wollen wir uns noch einmal sehr herzlich bei unseren Förderern und Sponsoren bedanke, die das Praktikantenprogramm ermöglichen – besonders bei der landwirtschaftlichen Rentenbank und beim Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg sowie bei John Deere, dem LBV und der LBV Unternehmensberatung.




