
AKI baut sein Engagement in Burundi aus, indem es ein neues Projekt mit dem Titel "Stärkung der klimaresilienten Landwirtschaft und des Klimaschutzes in Ngozi" in einer weiteren Region startet. Das Projekt wird gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Ordre Saint Camile und einem neuen Partner, der „Environment Conscious Youth Association“ (ECYA) – Jugendverein für Umweltbewusstsein, in Ngozi umgesetzt. Der erste Kontakt entstand, als die Präsidentin der Vereinigung an einem Ideenwettbewerb teilnahm, der von AKI und seinem Partner in Burundi organisiert wurde. Dort stellte sie das Konzept der Vermikompostierung vor – ein Ansatz, der eng mit den Projektzielen übereinstimmt.
Am 18. Februar 2026 veranstaltete das AKI-Team aus Gitega unter der Leitung von Projektmanager Teklezghi Teklebrhan einen strategischen Planungsworkshop mit ECYA in Ngozi, um den Projektfahrplan zu entwickeln. Eindrücke des Workshops wurden von ECYA auf Facebook geteilt: https://www.facebook.com/share/p/14TMuZjqZYC/.
Seit 2020 hat AKI erfolgreich Projekte umgesetzt, die sich auf nachhaltige Landbewirtschaftung (SLM), klimaresistente Landwirtschaft und Umweltschutz in der Region Gitega konzentrieren. Aufbauend auf den in Gitega gewonnenen Erfahrungen übertragen wir nun bewährte und lokal angepasste Ansätze auf Ngozi.
Wie in Gitega stehen Kleinbauern in Ngozi vor zunehmenden Herausforderungen: degradierte Böden, wiederkehrende klimabedingte Extremereignisse wie Dürren oder unregelmäßige Niederschläge sowie eingeschränkter Zugang zu nachhaltiger Energie. Diese Belastungen führen zu sinkenden Ernteerträgen, Nahrungsmittelunsicherheit und wachsender Beanspruchung der Waldressourcen.
Das Projekt adressiert diese Herausforderungen durch klimaresistente und ökologische landwirtschaftliche Praktiken. Zu den Maßnahmen gehören nachhaltige Landbewirtschaftung, organische Düngung, Nutzung von Biokohle sowie saubere Energielösungen wie Biogassysteme und energieeffiziente Öfen zur Reduzierung von Emissionen und Abholzung. Frauen und Jugendliche sind zentrale Akteure des Wandels, während landwirtschaftliche Berater und lokale Techniker das Wissen weitergeben, lokale Kapazitäten stärken und Einkommensmöglichkeiten schaffen.
Das Projekt bringt nationale Strategien zu Ernährungssicherheit und Klimaanpassung in Einklang und stärkt gleichzeitig den lokalen Wissensaustausch.
„Mit finanzieller Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).“




