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Aufbau resilienter Agrarsysteme durch Süd–Süd-Lernen in Burundi

Vom 22. bis 29. Januar 2026 führten AKI und sein Partner Ordre Saint Camille in Gitega eine Training-of-Trainers (ToT)-Schulung durch, geleitet vom äthiopischen Experten Tegegn Argaw Beyene. An der Schulung nahmen 13 Vertreter:innen aus staatlichen Institutionen, Universitäten und Entwicklungsorganisationen teil.

Als Süd–Süd-Wissensaustausch konzipiert, verband die Schulung regionale Expertise mit lokalen Gegebenheiten und partizipativen Lernansätzen. Die Teilnehmenden absolvierten zehn miteinander verknüpfte Module, die nachhaltiges Landmanagement (SLM), klimaintelligente Landwirtschaft (CSA) und Permakultur in einen ganzheitlichen Ansatz für Agrarsysteme integrierten.

Zentrale Themen waren:

  • Bodengesundheit und Erosionsschutz
  • Wassereinsparung und -management
  • Wald- und Umweltschutz
  • Agrarökologische Diversifizierung
  • Agroforstwirtschaft
  • Ernährungssensible Landwirtschaft
  • Nacherntebehandlung
  • Agribusiness
  • Gender und jugendinklusive Landwirtschaft.

Das Training war praxisorientiert und kombinierte Unterrichtseinheiten, Felddemonstrationen sowie Peer-to-Peer-Übungen. Die Teilnehmenden sind nun bereit, die Schulungsinhalte an weitere Trainer:innen und Landwirt:innen weiterzugeben.

Das ToT-Ansatz stärkt die landwirtschaftliche Entwicklung Burundis durch den Aufbau lokaler Fachkompetenz und die Förderung kostengünstiger, lokal angepasster Lösungen und trägt so zur Ernährungssicherung, Klimaanpassungsfähigkeit und nachhaltigen Lebensgrundlagen in Gitega und darüber hinaus bei.

„Dieses Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landtages Baden-Württemberg und des Staatsministeriums Baden-Württemberg durchgeführt“.

 

Teklezghi Teklebrhan

Projektmanagement