
Vom 20. bis 22. April begleitete AKI eine Delegation von 15 Landwirten aus Usbekistan im Rahmen einer Bildungsreise durch Deutschland. Im Mittelpunkt der Fachreise standen die Milchviehhaltung, Milchproduktion sowie moderne Fleischproduktion in Deutschland. Organisiert wurde das Programm von AKI-Manager Teklezghi Teklebrhan.
Die Delegation wurde am Flughafen Frankfurt empfangen und startete unmittelbar mit einem praxisorientierten Fachprogramm. Zu den ersten Stationen gehörten die Betriebe Gebrüder Weibler GbR und Gaum Agrar GbR, wo die Teilnehmenden Einblicke in moderne Rindfleischproduktion, Betriebsorganisation und mechanisierte Milchviehhaltung erhielten.
Am zweiten Reisetag besuchte die Gruppe, begleitet von AKI-Managerin Dr. Olena Kalinina, den Espenhof sowie den landwirtschaftlichen Betrieb von Norbert Schnell. Präsentiert wurden unter anderem Melkrobotersysteme, nachhaltige Produktionsansätze sowie Demeter- und Nachhaltigkeitskonzepte der deutschen Landwirtschaft. Anschließend stellte die Bauernschule Bad Waldsee ihr Bildungsangebot und ihre landwirtschaftlichen Seminarprogramme vor.
Weitere Programmhöhepunkte folgten am dritten Tag der Studienreise. Die Delegation besuchte den Dreher Erlebnis-Hof, einen Milchviehbetrieb mit Bildungs- und Erlebnisangeboten, der landwirtschaftliche Produktion mit praxisnaher Wissensvermittlung verbindet. Während des Besuchs hielt Matthias Poferl von der Rinderunion Baden-Württemberg eine Präsentation zur Rinderzucht sowie zu den Aufgaben und Aktivitäten der Organisation.
Anschließend führte das Programm zum Milchviehbetrieb von Karl Ringer in Eberhardzell, wo die Teilnehmenden weitere praxisorientierte Einblicke in das Herdenmanagement und die Betriebsabläufe der Milchviehhaltung erhielten. Den Abschluss der Studienreise bildete eine kurze Führung durch die historische Altstadt von Ulm, bevor die Delegation die Rückreise über Frankfurt nach Usbekistan antrat.
Die Bildungsreise bot den usbekischen Landwirten wertvolle Einblicke in moderne Produktionssysteme, innovative Technologien und nachhaltige Betriebsführung in der deutschen Landwirtschaft.
AKI bedankt sich bei allen beteiligten Betrieben und Partnerorganisationen für die engagierte Unterstützung und den fachlichen Austausch.


