
In den ländlichen Regionen Burundis, wo 90% der Bevölkerung lebt, wird zum Kochen fast ausschließlich mit Holz auf Drei-Steine-Öfen gearbeitet. Diese ineffiziente Methode schadet Gesundheit und Umwelt erheblich.
In schlecht belüfteten Haushalten verursacht Rauch in Burundi erhebliche Gesundheitsprobleme – besonders für Frauen und Kinder. Häufige Folgen sind Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Augenreizungen und Brandrisiken. Laut WHO sterben weltweit Millionen jährlich an Luftverschmutzung in Innenräumen, vor allem in Entwicklungsländern.
AgrarKontakte International (AKI) e. V. fördert in Burundi den Bau rauscharm, energiesparender Öfen aus lokal verfügbaren Materialien wie Lehm und Backsteinen. Solche Öfen reduzieren den Holzverbrauch bis zu 50% - mit spürbaren Vorteilen für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt:
Durch den Bau raucharmer, energiesparender Öfen verbessert AKI die Gesundheit und Lebensqualität vieler Familien in Burundi – insbesondere von Frauen und Kindern. Dabei werden gleichzeitig Umweltschutz, Einkommen und lokale Kompetenzen langfristig gestärkt.
Dieses Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) durchgeführt.


